Biographie

Vita & Kritiken

Tilman Lichdi ist Träger des Bayerischen Kunstförderpreises 2012 in der Sparte Darstellende Kunst.

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Vita

Tilman Lichdi hat sich als einer der bedeutendsten Bach und Liedinterpreten etabliert. Besonders begeistert er als Evangelist in den Bachschen Oratorien und Passionen. Bei seinem Amerikadebüt mit der Johannespassion und dem Chicago Symphony Orchestra schrieb ein Kritiker aus Chicago: “Man kann ein ganzes Leben verbringen, ohne je eine so gut gesungene Evangelistenpartie zu hören wie jene von Tilman Lichdi, und ich vergesse hierbei nicht Peter Schreier." Lichdi hat Konzerte in Europa, den USA, Australien und Südamerika gesungen unter anderem mit den Dirigenten Ton Koopman, Thomas Hengelbrock, Martin Haselböck, Peter Dijkstra, Frieder Bernius, Christoph Perick, Bernard Labadie, Marcus Bosch, Hervé Niquet, Hartmut Haenchen, Kent Nagano, Christoph Poppen, Claus Peter Flor, Michail Pletnev, Michel Corboz, Hans-Christoph Rademann und Teodor Currentzis.

Highlights Saison 2015/16

Die Höhepunkte der Saison 15/16 sind Tilman Lichdis CD-Produktion der Winterreise mit Anette Fischer-Lichdi für Lichdi Records und Konzerte mit dem Weihnachtsoratorium und dem Balthasar-Neumann-Chor und –Ensemble unter Thomas Hengelbrock sowie Konzerte mit dem Nationalorchester Lyon u.a. mit Bachs Magnifikat und dem Gulbenkian Orchester Lissabon mit einem Mozart Programm, beides unter Ton Koopman. Ausserdem wird Tilman Lichdi mit dem Musikpodium Stuttgart auf eine Europatournee mit der Johannespassion gehen unter der Leitung von Frieder Bernius und die Matthäuspassion in Berlin und München singen unter Enoch zu Guttenberg. Tilman Lichdis erste Lied - CD mit Anette Fischer-Lichdi und der schönen Müllerin ist Im Herbst 2015 erschienen bei Lichdi Records. Liederabende mit der schönen Müllerin sind Anfang 2016 geplant.

Wichtigste Stationen

Wichtige Stationen der vergangenen Jahre waren neben der Johannespassion mit dem Chicago Symphony unter der Leitung von Bernard Labadie auch das Debüt mit den New Yorker Philharmonikern (Messias) ebenso wie das Australiendebut mit dem Melbourne Symphony und Haydns Schöpfung. Am Châtelet in Paris sang er in einer Neuproduktion eine Bühnenfassung des Mozartschen Messias unter der Leitung von Hartmut Haenchen ebenso wie die Johannespassion mit den Münchner Philharmonikern unter Ton Koopman und eine Europatournee mit dem Weihnachtsoratorium und dem Balthasar-Neumann-Chor und –Ensemble unter Thomas Hengelbrock.

Neueste Einspielungen

Verschiedene Tonträger sind erschienen, die das Schaffen von Tilman Lichdi dokumentieren. Neben der Ersteinspielung des Berggeistes von Franz Danzi unter der Leitung von Frieder Bernius - bei Carus und der Einspielung von Mozarts c-Moll-Messe mit dem BR-Chor unter der Leitung von Peter Dijkstra - bei Sony-Classics, sind mittlerweile 3 Buxtehude Doppel-CD‘s mit dem Amsterdam Barock Orchestra unter der Leitung von Ton Koopman bei Challenge Classics erschienen. 2016 wird eine CD mit der Johannespassion von J.S.Bach erscheinen bei BR Klassik unter der Leitung von Peter Dijkstra sowie eine CD mit der Matthäuspassion von J.S. Bach unter der Leitung von Frieder Bernius.

Opernhäuser und wichtigste Opernrollen

Tilman Lichdi war von 2005 – 2013 festes Ensemblemitglied am Staatstheater Nürnberg. Dort hat er unter anderem David in Die Meistersinger, Steuermann in Der fliegende Holländer, Tamino in Die Zauberflöte, Ferrando in Cosi fan tutte, Belmonte in Die Entführung aus dem Serail, Don Ottavio in Don Giovanni, Count Belfiore in La finta giardiniera und Count Almaviva in Il Barbiere di Siviglia gesungen. Tilman Lichdi ist Träger des Bayerischen Kunstförderpreises 2012 im Bereich Darstellende Kunst.

Ausbildung und Werdegang

Tilman Lichdi wuchs bei Heilbronn auf und erhielt im Alter von 18 Jahren seinen ersten Gesangsunterricht bei Alois Treml (Staatstheater Stuttgart), studierte jedoch zunächst 4 Jahre Trompete bei Prof. Günther Beetz in Mannheim und wechselte 1999 zum Gesangstudium nach Würzburg zu Frau Prof. Charlotte Lehmann, das er mit Auszeichnung abschloss.

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Kritiken

  • "Tilman Lichdi ist ein wunderbarer Tamino, dessen Tenorstimme nicht nur in den lyrischen Passagen glänzt, sondern hörbar an Durchschlagskraft gewonnen hat. Er empfiehlt sich damit nachdrücklich auch für größere Häuser."

    Fränkischer Tag - Dez 2009
    (Premiere Zauberflöte – Staatstheater Nürnberg – Christof Prick)

  • "Jede erfolgreiche Aufführung dieser Musik hängt von der Partie des Evangelisten ab, der als Erzähler und geistlicher Führer des Evangelium des Johannes fungiert. Man kann ein ganzes Leben verbringen, ohne je eine so gut gesungene Evangelistenpartie zu Ohren zu bekommen wie jene von Tilman Lichdi, und ich vergesse hierbei nicht Peter Schreier."

    Chicago classical rewiew - März 2010
    (Johannespassion - Chicago Symphony Orchestra - Bernard Labadie)

  • "… und Tilman Lichdi. Die Tenor-Perle vom Nürnberger Opernhaus legt vom ersten Ansatz an Ausdruckstiefe, stimmliche Schönheit und den vom Text bestimmten Affekt in eins. Lichdis auch in hohen Lagen gut tragende Pianissimi sind einfach himmlisch."

    Nürnberger Zeitung – 22.6.2009
    (Stabat Mater – Wiener Kammerchor – Wiener Akademie – M.Haselböck)

  • "Zweifelsfrei eine Entdeckung war der junge Tenor Tilman Lichdi. Glasklar, mühelos, geschmeidig und strahlend lebte er die Aufführung mit, hatte großen Anteil daran, dass das Quartett "Te ergo quaesumus" ein ergreifender Höhepunkt des Konzertes wurde."

    Trierischer Volksfreund - 06.10.2008
    (Bruckner F-Moll + Te Deum)

  • "Der junge deutsche Tenor hat die ideale Höhe und flüssige Stimmführung für diese Partie. Lichdi war schlicht sensationell. Sein Aufstieg in die schwindelnden Höhen dieses Werkes meisterte er mit Leichtigkeit, sein Darstellung Peters Verleugnung von Jesus war von beißend dramatischer Intensität und von ausdruckvoller Kraft. Es gelang ihm zudem, die so häufig misslungenen Koloraturpassagen mit erstaunlicher Leichtigkeit zu meistern."

    Chicago classical rewiew - März 2010
    (Johannespassion - Chicago Symphony Orchestra - Bernard Labadie)

  • "Eindeutiger Mittelpunkt wird der Tenor Tilman Lichdi. Hat er kürzlich schon bei Mozarts "Cosi" beachtliche Entwicklungssprünge hingelegt, trägt er jetzt als von Liebe und Drogen abhängiger Student die ganze Glaubwürdigkeit der Aufführung. Denn Lichdi spielt und singt keine Dramen-Schablone, er ist in Statur und Stimme diese gefühlsgebeutelte Persönlichkeit."

    Nürnberger Abendzeitung - 4.2.2008
    (Premiere Boulevard Solitude – Staatstheater Nürnberg – C.Prick)

  • "Annähernd sensationell an diesem Abend allerdings ist der Armand de Grieux von Tilman Lichdi in seiner fast brüskierenden Zeitgenossenschaft und geradezu verblüffenden Modernität."

    Bayerischer Rundfunk Bayern - 23.2.2008
    (Premiere Boulevard Solitude – Staatstheater Nürnberg – C.Prick)

  • "Und da sang sich der junge Tenor Tilman Lichdi als Evangelist ganz in den Mittelpunkt. Sein perfekt sitzender lyrischer Tenor und sein völlig unaffektiertes Prononcieren der Rezitative wurden zum Erlebnis. Da beeindruckten die strahlend kernige Höhe und die natürliche Emotionalität ebenso wie die schattierungsreich und äußerst inspiriert ausgeformten Arien."

    Hannoversche Allgemeine - 26.3.2005
    (Johannespassion-Hannover-Marktkirche – Jörg Straube)

  • "Einen Höhepunkt des Abends stellte sicher Tenor Tilman Lichdi mit Liedern von Schubert und Schumann dar. Auffallend nicht nur seine für eine Tenorstimme erfreulich präsente Tiefe, sondern auch seine klaren, mühelosen Spitzentöne, die gute Artikulation und Gestaltung und vor allem der schier unendliche Atem, der von guten Nerven zeugt und ihm wunderbar lange, spannungsreiche Linien ermöglichte."

    Mainpost - 7.11.2003
    (Liederabend Würzburg)

  • "Am stärksten im Ausdruck und stimmlichen Glanz aber war Tilman Lichdi. Neben fülliger Tiefe und wohl klingender Mittellage gefielen vor allem die freien Verzierungen und die Textaussage."

    Main Echo - 10.2.2002
    (Marienvesper – Würzburg)

  • "Mit Tilman Lichdi stand ein zum "Evangelist" wie geborener und begnadeter Tenor im Solistenquartett, mit einer bis in die höchsten Höhen schön-weichen, schlanken und beweglichen Stimme. Er gestaltete seine Arien und selbst die Rezitative zu einem Hörerlebnis."

    Saarbrücker Zeitung - 5.12.2000

"Denn Lichdi spielt und singt keine Dramen-Schablone, er ist in Statur und Stimme diese gefühlsgebeutelte Persönlichkeit."

Repertoire

Oper, Konzert, Oratorium, Kunstlieder

"Sein Aufstieg in die schwindelnden Höhen dieses Werkes meisterte er mit Leichtigkeit."



"Lichdis auch in hohen Lagen gut tragende Pianissimi sind einfach himmlisch."

Bilder

Bühne, Konzert & Portrait

"Glasklar, mühelos, geschmeidig und strahlend lebte er die Aufführung mit."


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"Neben fülliger Tiefe und wohl klingender Mittellage gefielen vor allem die freien Verzierungen und die Textaussage."

Media

Audio & Video

"Er verbindet hohe Phrasierungskunst mit stimmtechnischer Perfektion und gestalterischem Können."


  • Buxtehude BuxWV 92

    Quemadmodum desiderat
  • Bach: Johannespassion

    Ach mein Sinn
  • Bach: Matthäuspassion

    Mein Jesus schweigt
  • Bach: Matthäuspassion

    Geduld

Termine

Oper, Oratorium & Konzerte

"Ich freue mich auf Sie, Ihr Tilman Lichdi."


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"Am stärksten im Ausdruck und stimmlichen Glanz aber war Tilman Lichdi."

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"Er gestaltete seine Arien und selbst die Rezitative zu einem Hörerlebnis."

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